In den folgenden Jahren war ich dann von Nürnberg aus nach Bielefeld verzogen, weil ich dort mit meiner Firma die Restauration von alten Gebäuden übernommen habe. Ein anspruchsvoller wenn auch stressiger Job der viel Spass gemacht hat. Tja bis mich dann 2011 meine Pumpe verlassen hat und es vorbei war mit Altbausanierung. So kam es das ich 2011 außer zu den Besuchen bei Mutter und Schwester nach 18 Jahren wieder ganz nach Mannheim zurückkam. Back to the Roots wie man so schön sagt.

Oft habe ich nachgesehen ob Sie sich vielleicht bei stayfriends, wkw und facebook angemeldet hatte, aber leider vergebens. Umso erfreuter war ich als ich Sie jetzt auf FB gefunden habe.

Wo immer ich auch war, und wann immer ich in Mannheim war, versuchte ich Sie zu sehen, oft stand ich stundenlang da und wartete, und wenn  ich sie dann sah, war dieser Schmerz wieder da.

Oft stand ich vor dem kleinen Buchladen in der Innenstadt und überlegte ob ich eintreten sollte und mir ein Buch kaufen sollte und habe es dann aber wieder verworfen.

Ich habe mir die Strafe für meine Dummheit selbst aufgebürdet und bis heute kann ich das alles einfach nicht vergessen und möchte es auch nicht.

Sie war und ist es auch heute noch, die bezaubernste Frau die mir in meinem Leben begegnet war und ich wusste vom ersten Augenblick , das Sie etwas besonderes ist.

Gerne erinnere ich mich an die Zeit zurück, und wie alles begann. Kein Tag habe ich bisher je vergessen und kein Tag verging an dem ich mich nicht über verlorenes gekrämt habe.So kam es, das sich mein Leben ab dem Tag als wir uns das letzte mal gesehen haben total veränderte. Glaube mir was in mir an dem Tag im Zentral vorgegangen ist, kann ich dir niemals beschreiben. Selbst damals musste ich etwas tun was ich überhaupt nicht wollte, dir weh tun obwohl nur Teile davon wahr waren die ich dir gesagt habe.

 

Heute lebe ich Bescheiden im Kreise meine Schwester die für mich in allen Jahren immer der Anlaufpunkt war.

Eine Beziehung fragst Du , nein die bin ich nicht  noch einmal eingegangen.

Heute freue ich mich, dass ich Dir bei FB nochmal begegenen durfte um Dir das alles mitzuteilen, freue mich das es Dir gut geht, und dass Du so hoffe ich,  glücklich und zufrieden leben kannst.  Freu mich für Dich das Du Deinen Job , Deine Wohnung,  Deine Eltern, Deine Partnerschaft, Deine Freundschaften, hast und vor allem das es Dir Gesundheitlich gut geht. 

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3.1

Da ist es wieder, das  Gefühl, dass ich all die Jahre in  mir trage. Ich muss gestehen, ich habe unsere kurze Umarmung bei der Verabschiedung genossen und hätte da am liebsten nicht mehr losgelassen. Verzeih, aber das erste mal nach so vielen Jahren kann ich Dir endlich meine innersten Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte mitteilen.

Ich hoffe aber auch innständig, das ich damit  nicht unbehagen oder innere konflikte in Dir auslöse, denn dazu bist Du zu wertvoll und zu tief in mir und habe ich Dich einfach zu gerne.

Du alleine liebste Christine gibst vor in wie weit ich Dir alles mitteilen darf und wie nahe ich Dir sein kann.

Deine Worte heute mittag haben mich zum lächeln gebracht, denn ich weiss das es gut geworden wäre , und wir uns nur zum wieder gut sein gestritten hätten :-).

Nachdem ich damals alles verloren hatte, ging es mir viele, viele Jahre sehr mies und ich lebte ziemlich am Existenz minimum , und habe dann natuerlich auch sehr viele Kontakte verloren, weil ich nicht mehr mithalten konnte.

Natuerlich war ich oft alleine und habe meinen Gedanken Tribut gezollt und mich selbst bemitleidet obwohl ich kein recht dazu hatte, denn ich habe es selbst verursacht und hätte es rechtzeitig erkennen müssen.

Es war ja aber zu dieser Zeit auch keiner Wirklich da, mit dem ich hätte mich mal austauschen können, den das hätte vielleicht vieles anders werden lassen.

Gerade in dieser Zeit, hättest Du mich sicherlich nicht wieder erkannt, und ich war nur am rumsitzen, grübeln rauchen und trinken (Kaffee :-9 ichwurde nicht zum Alki).

Daran war aber nicht nur meine Misere Schuld und meine verluste, sondern auch eine stetig fordernde ältere Dame, die immer wieder Möglichkeiten fand einem einzuspannen. In der Zeit  habe ich mehr Kilometer um ne Glühbirne auszutauschen oder um festzustellen das Ihr Sauerstoffgerät doch richtig eingestellt war gefahren wie vorher in meinem ganzen Leben.

Und da war es gleich wo ich gerade war. ob ich 20 Kilometer oder 2000 fahren musste , Hauptsache sie war beschäftigt.

Aber immer genau zu diesen Zeiten war ich dann auch in der Seckenheimerstr. um mal zu schauen ob Du noch dort wohnst, oder war in  der Stadt und habe so getan als kuck ich mir die Auslage an. In Wirklichkeit habe ich immer gehofft dich einmal im OG zusehen, um dann wieder weiter zu gehen. Bis eben zum nächsten mal.

Deine Rufnummer hatte ich all die Jahre immer im Kopf, habe oftmals überlegt anzurufen und dann aber vor Unsicherheit es immer wieder gelassen.

Dein Bild hab ich immer im Herzen getragen und habe es dort  immer abgerufen wenn du wieder gefehlt hast.  Und viel später irgendwann habe ich mir dann dein Bild aus der Bender  Homepage herauskopiert

Du kannst mich natuerlich als Spinner abtun , aber ich war selbst an deinen Geburtstagen immer bei Dir , zwar zweimal im Jahr , weil ich nicht wusste ob ich die 6 mit der 7 verwechsle , aber immerhin.

Habe gestern auch erst überlegt  ob ich Dir ein paar Blümchen mitbringen sollte um Dir damit ne Freude zu machen , war dann aber vorsichtig, weil ich dich ja nicht im Betrieb  ganz zu schweigen zu Hause kompromittieren wollte.

Es ist schön zu wissen , das ich Dich in meiner Nähe habe, und schön das es Dich gibt !

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3.2

 

 

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